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Das Druidentum |
Um Cassandra Eason zu zitieren: " Ein spiritueller Weg, eine Lebensart, eine Philosophie, das Druidentum ist all dies... Das heutige Druidentum ist wohlauf und lebendig, und es ist um die Welt gewandert und hat dabei ein wundervolles Netz von Menschen gewoben, welche die Erde ehren und respektieren, wie auch das heilige Recht auf Leben von allem, was Teil dieser Erde ist. Wie ein großer Baum, der seine Nahrung durch seine Wurzeln aufnimmt, gewinnt das Druidentum seine Kraft aus der Weisheit, die es von seinen Vorfahren geerbt hat. Ein Sprichwort der Druiden sagt: Ein großer Baum lebt von den Blättern, die er zur Erde fallen läßt. Das moderne Druidentum gibt nicht vor, ein genaues Abbild der Vergangenheit zu sein, im Gegenteil zeigt es neues Wachstum in einer neuen Zeit. "
Das moderne Druidentum
In unseren Breiten mag es noch gar nicht so bekannt sein. Im englischsprachigen Raum hingegen ist das Druidentum eine stetig wachsende, spirituelle Gemeinschaft. Wir kennen sie vielleicht aus den Nachrichtensendungen, wenn über die weiß gewandeten Personen welche in Stonehenge Sonnenwenden feiern berichtet wird. Auch Comicoberdruide Miraculix mit seiner goldenen Sichel wird dem ein oder anderen zum Thema in den Sinn kommen. Aber was bedeutet gelebtes Druidentum wirklich? Was steckt hinter dieser uralten Tradition und wer kann diesen Weg gehen?
Die Entstehung des modernen Druidentums
So richtig "weg" war das Druidentum auch über die christlichen Jahrhunderte nie. Gerade in Gegenden der friedlichen Christianisierung, wie z.B. Irland, ging druidisches Wissen nahtlos in Kirchentraditionen ein. Man ergänzte sich gegenseitig, was zu einer stark naturspirituellen Ausrichtung und friedlichen Geisteshaltung des dortigen Christentums führte. Nach Cassandra Eason* und weiteren Quellen lebte das Druidentum in England am Ende des 17.Jh wieder auf. Der "Mount Haemus Grove" wurde 1694 durch des Historiker und Gelehrten William Stukeley gegründet, kurz darauf wurde die Londoner Druidenbewegung ins Leben gerufen. Im Jahre 1792 kam es dann zur ersten britischen Bardenversammlung in London.
Schon 1781 war der noch deutlich freimaurerisch geprägte "Ancient Order of Druids" gegründet worden. Sein berühmtestes Mitglied war übrigens Winston Churchill. Aus diesem Orden gingen zwei weitere, ebenfalls bis heute aktive Orden hervor: der "United Order of Druids" welcher vor allem in den USA und Australien verbreitet ist und die weltumspannende "Order of Bard, Ovates and Druids" welcher 1964 von Ross Nichols gegründet wurde. Das "Keltische Tierorakel" und andere Kunstwerke seines aktuellen Leiters Philip Carr-Gomm sind vielen sicher ein Begriff.
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Druidinnen? |
Auch wenn es tatsächlich vereinzelt abgeschlossene, nur für Männer zugängliche Druidenorden gibt, ist es im modernen Druidentum doch die große Ausnahme. Schon antike Quellen berichten über Druidinnen und es ist für die meisten heutigen Gemeinschaften ohnehin selbstverständlich, das Frauen den selben Platz darin einnehmen wie Männer. Schließlich geht es auch darum von einander zu lernen. Man weiß das die Kelten oft das Erlernen der Traditionen von Frau zu Mann bzw. von Mann zu Frau praktizierten, da sie dies für eine besonders gute Möglichkeit der Weitergabe des Wissens schätzten. Das hat nichts mit Anziehung oder ähnlichem zu tun, sondern einfach mit dem „geschlossenen Energiekreis“, in dem die Polaritäten männlich und weiblich existieren, was die Form des Lernens positiv beeinflussen kann.
Druidentum und Hexenkult (Wicca)
mehr dazu hier: www.druidcraft.de
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