| |
 |
Über den Weg des Druiden |
von OBOD |
Worum geht es im Druidentum
Das Druidentum bestärkt uns zu einer tiefgehenden und umfassenden Liebe. Es fördert:
Die Liebe zum Land, der Erde, der Wildnis - die Verehrung der Natur
- Liebe zum Frieden: Druiden waren traditionelle Friedensschlichter und sind es noch: jedes Fest beginnt mit einer Friedensbekundung zu den Himmelsrichtungen, es gibt ein Friedensgebet und Druiden pflanzen Friedensheine
- Liebe zur Schönheit: Der Weg des Druiden beinhaltet den des Barden, dem inneren Künstler, und fördert Kreativität
- Liebe zur Gerechtigkeit: Druiden waren traditionell Richter und Gesetzesgeber. Traditionell sind Druiden an wiederherstellender, nicht bestrafender Gerechtigkeit interessiert
- Liebe zur Geschichte & Mythologie: Druiden anerkennen und benutzen die Kraft von Mythen und Geschichten
- Liebe zur Geschichte & Ehrerbietung unserer Vorfahren: Druiden anerkennen die formende Kraft unserer Vergangenheit
- Liebe zu den Bäumen: In der heutigen Zeit pflanzen Druiden Bäume und Heine und lernen Pflanzenkunde
- Liebe zu den Steinen: In der heutigen Zeit bauen Druiden Steinkreise und sammeln Steine und arbeiten mit Kristallen
- Liebe zur Wahrheit: Die druidische Philosophie ist eine Suche nach Weisheit
- Liebe zu Tieren: Das Druidentum sieht Tiere als heilig an und lehrt Tierkunde
- Liebe zum Körper: Das Druidentum sieht den eigenen Körper und die Sexualität als heilig an
- Liebe zu der Sonne, dem Mond, den Sternen und dem Himmel: Druidisches Sternenwissen, zu finden in den überlieferten Geschichten und den Steinkreisen, lehrt uns die Liebe für das Universum
- Liebe für uns gegenseitig: Das Druidentum fördert die Magie von Beziehungen und von Gemeindschaften
- Liebe für das Leben: Das Druidentum fördert das celebrieren und die volle Hingabe zum Leben - es ist keine Spiritualität die uns vor dem Leben fliehen lässt
nach oben
Die sieben Gaben des Druidentums
Die Tradition der Druiden enthält die Samen und Wurzeln der Weisheit unserer Vorfahren und indem wir mit dieser Weisheit Kontakt aufnehmen und mit ihr arbeiten, sind wir in der Lage diese besondere Beziehung, die zwischen uns und der Erde besteht, wiederzufinden. Das Druidentum ist ein lebendes System, das sich fortwährend entwickelt und geändert hat und es ist wahrscheinlich, dass zu dieser Zeit in der Geschichte des Planeten, Druidentum und andere naturbasierende Pfade von größerer Bedeutung sind, als je zuvor.
Heutzutage ist es unser Problem, dass wir uns von der Natur entfremdet haben – so sehr, dass sogar die Gefahr besteht, dass wir eventuell als Spezies nicht überleben werden. Wir brauchen Philosophien, Spiritualität, Ideen, die uns helfen, wieder mit der Natur in Kontakt zu treten – unsere Spiritualität muss ökologisch werden. Das Druidentum ist eine solche Spiritualität und auf den ersten Blick mag sie nur als altertümliche Schrulligkeit, als seltsame Erinnerung einer fernen Vergangenheit wirken. Wenn wir uns aber die Zeit nehmen, näher hinzusehen, werden wir eine Schatztruhe finden, die nur darauf wartet, geöffnet zu werden. Und in dieser Truhe finden wir mindestens sieben Gaben, die das Druidentum der modernen Welt bringt:
- Die erste Gabe ist eine Philosophie: eine Art der Weltsicht, die die Heiligkeit allen Lebens betont und unseren Teil im großen Netz der Schöpfung. Sie kümmert sich hingebungsvoll um die Bewahrung und den Schutz der Umwelt und bietet eine Sicht der Dinge, die ökologisch, erd-zentriert, pragmatisch, idealistisch, spirituell und romantisch ist. Geist und Materie werden nicht getrennt – sie bietet eine sinnliche Spiritualität, die das physische Leben feiert.
- Die zweite Gabe stellt die Verbindung zur Natur wieder her: sie besteht aus einem Satz an Praktiken, die uns helfen, uns mit der Natur, unseren Vorfahren, unserem eigenen Körper und unserem Empfinden des Geistes eins zu fühlen, indem auf bestimmte Art und Weise mit Bäumen, Pflanzen, Tieren, Steinen und Geschichten unserer Vorfahren gearbeitet wird.
- Die dritte Gabe bringt Heilung: sie besteht aus einem Satz von Praktiken, die Heilung und Verjüngung fördern, durch Nutzen spiritueller und physischer Methoden in einem ganzheitlichen Ansatz, um Gesundheit und Ausdauer zu fördern.
- Die vierte Gabe bestätigt unser Leben als Reise: Hierunter verbergen sich Übergangsriten: zur Segnung und Namensgebung von Kindern, für Hochzeiten, für den Tod und andere Zeiten der Initiation, wo es hilfreich sein kann, rituell und symbolisch den Übergang von einem Zustand in den anderen zu markieren.
- Die fünfte Gabe öffnet uns für andere Realitäten: sie besteht aus Techniken, um andere Bewusstseinszustände, andere Realitäten, die Anderswelt zu erforschen. Manche dieser Techniken werden auch von anderen spirituellen Traditionen verwendet und umfassen Meditation, Visualisierung, schamanische Reisen und den Einsatz von Zeremonien, Musik, Gesang und Schwitzhäusern, die jedoch fest in keltischer und druidischer Tradition und Bildersprache verankert sind.
- Die sechste Gabe entwickelt unser Potential: sie ist ein Weg der Selbstentwicklung, die unsere kreativen Potentiale, unsere psychischen und intuitiven Fähigkeiten ermutigt und so unser intellektuelles und spirituelles Wachstum antreibt.
- Die siebte Gabe des Druidentums ist die Gabe der Magie – sie lehrt die Kunst, Ideen in die Tat umzusetzen, die Kunst zu Entdecken und zu Schützen und lehrt, wie die Kraft von Imbas, von Awen – der spirituellen Inspiration genutzt wird.
Wenn Du Dich für das Trainingsprogramm des Ordens entscheidest, wirst Du feststellen, dass Du eine Reise begonnen hast, bei der alle dieser sieben Gaben erforscht werden – und Dir zeigt, wie Du für Dein Leben von ihnen profitieren kannst.
nach oben
|
|
 |
|